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Dienstag, 16. Oktober 2012, 15:56

Analyse des Auktionshauses von GW2: Lasst uns etwas Geld verdienen

Hast du dir jemals Sorgen gemacht, dass du im Spiel nicht genug Geld hast? Jetzt hast du die Möglichkeit an dieses Geld zu kommen. Es ist die Strategie von einem Hardcorespieler in GW2. Ich hoffe, sie gefällt dir.

Zunächst müssen wir wissen wie man beim TP vorgeht. Spieler bieten an, dass sie Gegenstände kaufen oder verkaufen wollen, ohne eine Handelspartner suchen zu müssen.

Wenn du dir die Ankauf und Verkaufsgebote der Gegenstände anschaust, siehst du die Preisunterschiede für den selben Gegenstand. Beispielsweise ist der minimale Verkaufspreis für einen Gegenstand 12 Kupfer, das maximale Kaufangebot liegt jedoch bei 12 Kupfer. Es werden 2 Gebühren auf solche Geschäfte erhoben. 5% des verlangten Preises und eine 10% Steuer auf den Kauf. Daher ist der Preis des Verkaufsangebots höher als das Kaufangebot.

Anders ausgedrückt können Spieler einen Gewinn machen, wenn der Verkaufspreis 15% über dem Kaufpreis liegt. Du musst dir nur die Preisdifferenz zwischen Verkauf und Kaufangeboten anschauen: Diese liegt oftmals über 20%. Das zeigt, dass der TP von GW2 noch nicht ausgereift ist und macht weiterhin zwei Dinge deutlich.

Ganzer Artikel: GW2.Gameguyz (deutsch)
Rechtschreibfehler sind gewollt - nicht zufällig!
*07*

Saxxon

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Dienstag, 16. Oktober 2012, 18:49

Laßt uns etwas Geld ver[...]

Ein Artikel zum Thema Handelsbörse ist meiner Meinung nach schon längst überfällig! Über 80% der Spielergemeinschaft sind zu dämlich zum Kopfrechnen (wen wundert's?) und verschleudern ihre Beute erheblich unter dem sog. Kaufmann-Preis (obwohl durch das praktische mobile Einlagern beinahe immer genügend Inventarplatz zur Verfügung stehen sollte).

Zitat

[Wiki]
Hinweis
Oftmals werden häufig auftretende Gegenstände für geringfügig mehr Wert verkauft, als bei einem Kaufmann. Dabei wird nicht der Wert erzielt, welcher beim Kaufmann erzielt wird, denn über den Handelsposten müssen zusätzlich 15% Handelsgebühren bezahlt werden.
Jedoch wollte ich die Kommentare eigentlich den Experten überlassen. Nach der Einleitung hab ich mir jedenfalls erspart den Artikel zu lesen. Größeren Schwachsinn hab ich noch nicht gehört.

Sinngemäß: Der Verkäufer muß -15% Gebühren (Spanne) blechen und weil der Käufer das nicht muß, macht er logischerweise Gewinn. - Das stimmt soweit auch - aber nur solange er es selbst benutzt und es nicht wieder veräußern möchte um seinen fetten Gewinn einzustreichen... Dann zahlt er selbst die gleichen Gebühren, vom Wertverlust durch zumeist fallende Preise ganz zu schweigen.

Auch daß die Handelsbörse noch nicht ausgereift sein soll kann ich nicht voll und ganz so stehen lassen, denn der Marktpreis pegelt sich innerhalb kürzester Zeit entsprechend der aktuellen Preislage ein. So passen sich beispielsweise Waffen- und Rüstungspreise durch Angebot und Nachfrage (global) entsprechend der veränderten Materialpreise fast umgehend an, sodaß sich in der Regel selbst mit sehr günstig eingekauften Materialien die Gewinnaufschläge auf -10% bis +55% einpegeln (bei ungünstig eingekauften Materialien liegen die Aufschläge dann im günstigsten Fall um plusminus 0%). So schlecht kann der Handelsposten (aus meiner Erfahrung) also nicht funktionieren. Die sich schnell anpassenden und oftmals sinkenden bzw. wiederholt unterbotenen - sprich unsteten - Marktpreise sind jedenfalls ungünstig zum Spekulieren.


Nichtsdestotrotz kann man als Handwerker mit Rang 400 oder auch Händler - trotz Handelsspanne von -15% - Gewinn machen. Man muß allerdings die Preisentwicklung der bevorzugten Materialien genau beobachten. Durch Ausnutzung der zyklischen Preisschwankungen im Tages- und Wochenverlauf kann man günstig einkaufen und die Handelsware im passenden Moment wieder abstoßen. Mit seltenen Gegenständen zu spekulieren würde ich nur richtigen "Reichis" empfehlen. Normale Waffen empfehle ich nicht, da das Risiko zu groß ist, daß eben die günstig erworbenen Gegenstände in Kürze erneut mehrfach billiger angeboten werden, wenn sie als Beute gefunden werden oder hergestellt werden können - außer man ist sich bei gerade steigenden Materialpreisen ziemlich sicher, daß das Gros der Spieler den eigenen Preis kaum mehr unterbieten kann (sonst tun sie's!). Sonst müßte man u. U. ewig warten, bis das alte Preisniveau etwa wieder erreicht ist und muß den Gewinn bzw. Erlös schlimmstenfalls sogar abschreiben.

Wenn einem die Materialpreise aber sowieso egal sind, kann man natürlich fröhlich unterbieten ohne sich an den realen Preisen zu orientieren (was ich aber nicht empfehle).
Tip: Für diejenigen, die für ihre[n] Beruf[e] eine der Materialsparten überhaupt nicht benötigen, empfehle ich von Zeit zu Zeit einmal eben diese Teile des Inventars zu leeren und die Gegenstände nach Prüfen der Verkaufsangebote etwas teurer (meinetwegen bei der höchsten Anbieteranzahl) zu verkaufen. Da kann ganz schnell (wenngleich man vll. ein wenig warten muß) ein nettes Sümmchen zusammenkommen, mit dem man sich das nächste Kleinod sichern kann. Mit der gleichen (umgekehrten) Vorgehensweise kann man beim Einkauf auch erheblich sparen.

Zu beachten sei auf jeden Fall die -15% Handelsspanne. Achtung, eine Spanne ist im Verhältnis deutlich höher als ein Aufschlag (abzüglich von 100% versus 100% plus x%)! So sind die 15% Gebühren schon etwa soviel, wie 25% des eigenen Aufschlags. Mit 50% Gewinnaufschlag würde man demnach schon kaum noch einen angemessenen Preis erzielen...

Zitat

[Wiki]
Steuern
Beim Handelsposten der Schwarzlöwen-Handelsgesellschaft werden für den Verkauf von Gegenständen Handelsgebühren verlangt. Diese Mehrwertsteuer beträgt für einen verkauften Gegenstand insgesamt 15% des Verkaufswertes.

Einstellgebühren
Für das Einstellen eines Gegenstandes in den Handelsposten werden 5% des Einstellpreises als Gebühren verlangt. Diese werden direkt aus dem Inventar gezahlt.

Die Einstellgebühr wird nicht zurückerstattet, wenn der Gegenstand unverkauft aus dem Handelsposten entfernt wird.

Mehrwertsteuer beim Verkauf
Wird ein Gegenstand erfolgreich vom Handelsposten verkauft, so werden die dafür erbrachten Münzen abzüglich der Mehrwertsteuer unter Abholung verbucht. Diese Steuer beträgt 10% des Verkaufswertes.


Tip: Beim Kaufangebot muß man keine Gebühren zahlen und kann es somit auch jederzeit widerrufen und erneut bieten.

Tip: Da echte Echtzeitausgabe den Handelsposten zu Anfang [neben vielerlei anderer Bugs] wohl überlastet hat, hat ANet vermutlich eine geringe Verzögerung eingebaut. Deshalb kann es sich lohnen beim Preiseprüfen noch einmal zu aktualisieren (reine Vermutung).

MfG Ralf *kippe*
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Berufe: 500/ 400; Schreiber: 342 | Beherrschg.: 158 | Titel: 38 | Exotischer Jäger | Erleuchtet | Meister des Baus | Ex Machina
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Samstag, 4. Januar 2014, 16:09

Gebühren beim Verkauf im Handelsposten

Weil es heute wieder einmal im Gilden-Chat diskutiert wurde, hole ich das Thema noch einmal hoch und ergänze die Gebührenregelung in einer kurzen Zusammenfassung mit Beispiel.


Beim Verkauf via Angebot, als auch beim Verkauf an einen Bieter gelten Gebühren in Höhe von 15% Spanne.
• 5% Gebühr bei Transaktion („Angebotsgebühr“)
• 10% Gebühr bei Verkaufserfolg (Erfolgsgebühr)
Die Prozente werden entsprechend kaufmännisch gerundet.

Beim Verkauf spielt es also KEINE Rolle, ob erst ein eigenes Angebot erstellt wird oder gleich an ein vorliegendes Gebot verkauft wird.

Beim direkten Kauf, als auch beim Kaufgebot fallen hingegen KEINE Gebühren an. Dies ermöglicht im Falle des Handelspostens von GW2 auch eine gewisse Preismanipulation, was bekanntermaßen von ArenaNet geduldet wird. Es lohnt sich auch der Blick in die Gebotsliste und ein entsprechendes Überbieten beim Kauf, weil die Gebote oft deutlich unter dem aktuellen Angebotspreis liegen und häufig sehr schnell bedient werden.




Beispiel zur Veranschaulichung beim Verkauf eines Gegenstandes zum Preis von 1,50 Silber an ein vorliegendes Kaufgebot

• 1,50 Silber — Preis pro Einheit = Verkaufspreis (100%)
• 0,08 Silber — Angebotsgebühr = bei Transaktion zusammen mit dem Gegenstand direkt aus dem Inventar genommen (≈5%)
• 1,35 Silber — „Prognostizierter Profit“ [sic!] = ausgezahlter Betrag (85%), Erfolgsgebühr bereits abgezogen (10%)

Nebenrechnung
1,50 - 1,35 = 0,15
100% x 0,15 / 1,50 = 10%

100% x 0,08 / 1,50 ≈ 5%

Da man die Angebotsgebühr direkt bei der Transaktion schon aus dem Inventar bezahlt, ist der im Verkaufsfenster (erstes Bild) angegebene „Prognostizierte Profit“ [sic!] stets irreführend bzw. falsch, weil der Auszahlbetrag eigentlich auch um die zuvor gezahlte 5%-Gebühr vermindert wird und man somit eigentlich nur 1,27 Silber erhält!

1,27 x 100 / 1,50 = 84,67%
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