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Donnerstag, 30. September 2010, 14:46

Farben in GW2 Teil 2



Kristen Perry über das Färbesystem in Guild Wars 2

Rüstungsfanatiker vereinigt euch! Unser doch relativ kleiner Einblick in das Färbesystem von Guild Wars 2 Anfang des Monats auf der PAX war eine regelrechte Sensation für diejenigen unter uns, die es lieben die Rüstungen ihrer Charaktere perfekt zu gestalten.

Bereits das Nötigste zu sagen war unglaublich – es wird keine physischen Fläschchen mehr geben und es wird über 100 verschiedene Farben geben – aber wir wollten mehr wissen. Die Charaktergestalterin Kristen Perry ist der Kopf hinter diesem beeindruckenden, neuen System und sie hatte viel Spaß dabei. Das Wunderschöne an dem Färbesystem in Guild Wars 2 ist, dass es Spieler, die nicht Jahre damit verbringen wollen ihrem Charakter das perfekte Aussehen zu verpassen, genauso anspricht wie diejenigen, die bei soetwas aufblühen.

Kristen hat heute einen brandaktuellen Eintrag auf dem ArenaNet Blog mit allen Details zum Guild Wars 2 Färbesystem hinterlassen. Darin geht es zum Großteil darum, dass es nicht länger möglich sein wird Farben zu mischen, wie in Guild Wars 1. Aber habt keine Angst! Kristen hat bei der Erklärung, inwiefern das neue System besser ist, herausragende Arbeit geleistet.

Als kleinen Bonus, haben wir hier noch etwas Besonderes für euch. Kirsten war so nett uns ein exklusives Interview zu geben, zusammen mit einem exklusiven Screenshot, um die Möglichkeiten des Färbesystems zu verdeutlichen.

Lest weiter, um zu erfahren was Kirsten über das Färben in Guild Wars 2 zu berichten hat.

Massively: Die Erweiterung der Rüstungssets um einen vierten Färbungsbereich ist aufregend, da es noch mehr Flexibilität bei größeren Stücken bringt. Gibt es auch kleinere Rüstungsteile, die weniger Färbungsbereiche besitzen werden? Das Beispiel mit den Handschuhen, das du uns gegeben hast, war gut – es ist eindeutig, dass es schwer sein dürfte Handschuhe in drei verschiedenen Farben zu färben.

Kristen Perry: So ziemlich jedes Rüstungsstück hat das Potential weniger Färbungsbereiche zu besitzen. Vorrang bei der Zuteilung der Bereiche hat die Frage, ob man die Teile in ästhetische und sinnvolle Areale unterteilen kann. Dadurch wird eine natürliche Selektion erschaffen, sodass die Spieler bei der Wahl ihrer Färbungen nicht dazu gezwungen werden, so viele noch so kleine Pixelstückchen wie nur möglich, zu färben. Man kann sagen, dass jedes Rüstungsstück, das nicht viele Färbungsbereiche benötigt, diese auch nicht haben wird. Ein Stück mit weniger Details (wie ein alter Lederstiefel mit einer Schnalle, eine Maske oder eine einfache Hose) hätte deswegen weniger Färbungsbereiche. Noch einmal, unsere Priorität besteht darin es gut aussehen zu lassen, egal wie wir es erreichen.

Hört sich ganz danach an, dass du genauso viel Spaß damit hast wie es die Spieler haben werden, wenn das Spiel herauskommt. Plant ihr das Färbesystem nach der Veröffentlichung noch zu verbessern und/oder es zu erweitern, basierend auf dem Feedback der Spieler oder aufgrund von Erweiterungen im Spiel, wie neue färbbare Materialien?

Angesichts der Tatsache, dass wir einen großen Spielraum bei den vielen Farben haben, sehe ich keinen Grund diese Skala noch zu erweitern, wenn irgendein kleiner Fetzen nicht zu dem Färbesystem passt. Der einzige Vorbehalt den wir dabei hätten, wäre, wenn die neuen Farben in die Gesamtpalette hinzugefügt werden würden, und zwar nur dann. Wenn man nur noch vage den Unterschied zwischen den Schattierungen erkennen kann, weil die Färbungen so dicht aneinander liegen, gibt es kaum einen Grund eine neue Farbe einzubauen. Nun hoffe ich das Farbspektrum vor der Veröffentlichung vollends abdecken zu können, damit keine weiteren Farbtöne benötigt werden. Aber wenn es einen neu entdeckten Farbton gibt, den wir unbedingt brauchen, bin ich mir sicher einen Weg zu finden ihn einzubauen.

Zuletzt, was gefällt dir beim Färbesystem am meisten?

Es mag blöd klingen, aber was ich wirklich am neuen Färbesystem liebe, ist, dass ich reale, natürliche Metallfarben erstellen kann. Nur allzu oft liefert eine sogenannte Metallfärbung eine ungefähre Schattierung, aber das Endergebnis sieht dann eher plastisch und koloriert aus. Für Färbesysteme ist es schwer das Gleichgewicht zu halten, denn auf der einen Seite sollen Metallfärbungen einen hohen Reflexionsgrad aufweisen (Glanz) – was außerhalb der Färbungsmöglichkeiten liegt. Auf der anderen Seite hingegen muss man Schlagworte wie Schattierung, Helligkeit und Leuchtdichte beachten... doch vor allem den Kontrast. Der Kontrast ist der entscheidende Punkt um z.B. den Unterschied zwischen Stahl und Zinn zu zeigen. Durch diese Flexibilität kann ich alles, von Zinn bis Gold, Wofram, Eisen, Silber, Blei, metallisches Blaugrau und viel mehr nutzen! Echte Metalle!!! Ich freue mich so sehr.
Rechtschreibfehler sind gewollt - nicht zufällig!
*07*

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