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Mittwoch, 23. Februar 2011, 09:15

GW2: Legende und Vermächtnis



Mein Name ist David Wilson. Ich bin Redakteur und Autor für das Guild Wars 2 Design Team. Wir betreiben einen ziemlich großen Aufwand, um Tyria zum Leben zu erwecken. Es soll sich wie ein Ort anfühlen, an dem Leute wirklich leben. Es bedurfte viel Sorgfalt und Rücksicht, damit alle Rassen, die eine wichtige Rolle in Tyria spielen, sich einzigartig und lebendig anfühlen und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass sie ihrem Ursprung treu bleiben. Von allen Rassen scheint dies bei den Norn am einfachsten zu sein, doch genauso wie alle anderen, hat sich ihre Kultur weiterentwickelt und vergrößert.

250 Jahre sind seit den Tagen von Guild Wars: Eye of the North vergangen und während die Norn nicht so hart vom Schicksal getroffen wurden, wie die Menschen, hatten sie dennoch mit Problemen zu kämpfen. Jormag, der Alte Eisdrache, vertrieb die Norn vor 160 Jahren aus den fernen Zittergipfeln.

Ihre größten Helden versuchten Jormag zu erschlagen, aber keiner konnte es mit ihm aufnehmen. Die Norn hätten bis zu ihrer Vernichtung gegen Jormag gekämpft, wenn die Geister der Wildnis sie nicht nach Süden, in die nördlichen Zittergipfel, geführt hätten. Dort war es, dass der Held Asgeir die große Jagdhütte Hoelbrak baute und den Zahn Jormags in den Mittelpunkt setzte. Hoelbrak bekam ein Rückzugsort vor Jormag und eine stetige Erinnerung an den Feind, gegen den sie kämpften.


Ein Ort den man sein Zuhause nennen kann
Hoelbrak ist eine große Jagdhalle in der Mitte eines sich ausbreitenden Lagers. Durch das ganze Lager kann man Menschen hören, die ihrem täglichen Leben nachgehen. Unter der Fürsorge von Knut Weißbär, den Enkel von Asgeir, bekam Hoelbrak der sicherste Ort, um sich auf eine Jagd vorzubereiten, sich mit Freunden zu treffen oder um sich bei einem laufenden Streit ein Bierchen zu teilen. Hoelbrak wurde ein Zentrum für sämtliche Aktivitäten der Norn und für die, die mit ihnen interagieren wollen.


Wenn andere rufen
Nach ihrem Umzug in den Süden, mussten die Norn lernen, enger mit den anderen Völkern zusammenzuarbeiten.
* Sie respektieren die Charr für ihre Stärke und ihr militärisches Geschick
* Sie tolerieren die Menschen, so weich und schwach sie auch sein mögen.
* Die Macht, die ein Asura zum Kampf bringen kann, beweist, dass Körpergröße nicht der einzige Faktor ist, die die Stärke von jemandem bestimmt.
* Und Sylvari sind immer noch ein Rätsel; sie sind schlau und neugierig, aber manchmal ergeben sie einfach keinen Sinn.

Etwas über ihre potentiellen Verbündeten zu lernen bekam eine Notwendigkeit für die Norn, als neue Bedrohungen erschienen. So unabhängig und eigenständig die Norn auch sein mögen, verstehen normalerweise sogar sie die Vorteile von Zusammenarbeit.


Stärke über alles
Warum arbeiten die Norn mit anderen zusammen? Weil sie auf die harte Tour lernen mussten, dass man manche Gegner alleine einfach nicht besiegen kann und es manchmal einfach keine Zeit gibt, um vor einem Kampf stärker zu werden. Die Norn sind stolz, aber nicht dumm. Sie folgen keinen Anführern, aber sie folgen Helden und sogar Helden brauchen manchmal etwas Hilfe.

Asgeir, einer der größten Helden in der Geschichte der Norn, brach einen von Jormags Zähnen aus, aber selbst er war nicht stark genug um Jormag zu besiegen. Norn versuchen so stark zu werden, wie sie können und sie umgeben sich mit Leuten, die so stark sind wie sie oder noch stärker. Die Starken verdienen Respekt und die Schwachen sind nutzlos.


Kostspielige Macht
Stärke um der Stärke Willen kann einen ziemlich hohen Preis beanspruchen. Es gibt einige Norn die sich für mehr Macht an Jormag gewandt und sich von den Geistern der Wildnis abgewandt haben. Sie glauben dass Jormag der ultimative Jäger ist, die stärkste Macht, und er deswegen an ihrer Stelle verehrt werden sollte. Diese Norn gedenken der Legende von Svanir, dem verdorbenen Nornbären, und dem „Geschenk“ welches er von dem Drachen erhalten hat.

Sie nennen sich selbst ihm zu Ehren die Söhne Svanirs und trachten danach seine Fähigkeiten zu erlangen. Die Verbesserungen die sie erhielten führten dazu dass sie aggressiver und gefährlicher wurden, allerdings ist man nicht automatisch böse nur weil man ein Sohn Svanirs ist. Die meisten Norn sind tolerant gegenüber anderen Standpunkten, weswegen auch ein Sohn Svanirs akzeptiert wird solange er keine Gefahr darstellt.


Wild und naturgebunden
Der Pfad wahrer Stärke ist ein Pfad der Unabhängigkeit, nicht des Tauschhandels wie das die Söhne Svanirs zu glauben scheinen. Die Geister der Wildnis waren schon immer da um den Norn den Weg zu weisen, und obwohl sie nur selten direkte Hilfe anbieten versuchen sie doch immer hilfreich zu sein. Wenn es nichts nützt ihrer Hilfe zu erbitten, dann war diese auch ganz klar nicht notwendig. Niemand kann stärker werden indem er sich auf Andere stützt – es ist sind Widrigkeiten und das Überwinden von Herausforderungen die den Jäger stählen.

Woraus Legenden gemacht sind
Stärke allein reicht aber nicht aus. Auch die stärkste Person egal welcher Rasse wird bald vergessen sein wenn sie nicht große Taten hervorbringt. Für eine andauernde Legende braucht es herausstechende Taten, enorme Stärke und ungetrübte Heldenhaftigkeit. Aber selbst das reicht nicht aus, solange niemand auch von diesen hört. Norn neigen dazu sehr häufig von ihren Taten zu erzählen und selbst den normalsten Routinehandlungen Bedeutung und Gewicht zuzusprechen. Wenige Leute können im Vornherein wissen weswegen man ihrer gedenken wird, aber das Wichtigste ist dass ihrer gedacht wird. Solange ihre Legende weiterlebt sind sie wahrhaftig unsterblich.


Die Wichtigkeit des Vermächtnisses
Die Norn mögen zwar auf ihre gegenwärtige Stärke und ihren Status versessen scheinen, aber im Endeffekt kommt es ihnen auf das von ihnen hinterlassene Erbe an – das Gedenken an jene die vor einem kamen und der Versuch, ihrem Vorbild gerecht zu werden. Sie versuchen beständig sich selbst zu verbessern und den eigenen Wert zu erhöhen, um jene zu übertreffen denen man gedenkt, mit dem Ziel dass man somit eines Tages ihrer gedenkt. Sie wollen respektiert werden und sie wollen dass ihr Vermächtnis respektiert wird. Sie prahlen und prügeln und leben ihr Leben so als ob es alles erinnert und aufgezeichnet würde, denn sie hoffen dass dies der Fall sein wird. Sie wollen eine gewaltigere Legende werden um jene zu inspirieren die ihnen nachfolgen.

Wir haben also das Vermächtnis der Norn aus Guild Wars genommen und haben versucht dessen denkwürdigen Elementen treu zu bleiben. Indem wir neue Legenden schmieden hoffen wir ein genauso großes Vermächtnis mit Guild Wars 2 zu hinterlassen wie wir das mit Guild Wars taten. Und ich bin persönlich schon gespannt darauf wie sich eure Legende machen wird.

Quelle:ArenaNet Blog,Wartower

Rechtschreibfehler sind gewollt - nicht zufällig!
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