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Donnerstag, 5. Mai 2011, 21:03

Neues über die Krait!

Wir kennen sie bereits aus Guild Wars und haben sie zum größten Teil hassen gelernt. Denn bevor ein Krait stirbt, transformiert er sich noch einmal und erfüllt uns mit neuem Schrecken. Nur waren diese Biester mit einem Mal da. Sie kamen mit der Erweiterung "Eye of the North", aber wo sie ursprünglich herkommen, was sie dazu treibt uns anzugreifen - das hat keiner so wirklich entschlüsselt.

Genau deswegen stellt uns ArenaNet diese Kreaturen in einem neuen Blogeintrag vor. Denn wer seinen Feind kennt, hat größere Chancen ihn zu besiegen als jemand, der unwissend in den Kampf zieht. Oder wird aus dem ursprünglichen Feind gar ein Verbündeter?

Blogeintrag (Englisch)

Blogeintrag auf Deutsch

Schatten in den Wassern - die Krait

Jahrhundertelang wurden Geschichten über von Säulen getragenen Städten erzählt, die sich über dem Wasser weit draußen auf dem Meer erheben. Turmspitzen ragen aus den Wellen, ohne dass man ein Land oder einen Horizont wahrnimmt und ihre Fundamente reichen bis in die Tiefen des Ozeans, wo kein Lebewesen, das über die Luft atmet, überleben könnte. Verlorene Segler leben hier, deren Schiffe im Sturm zerschellt sind. Glitzernde Brüstungen erheben sich, geformt aus Holz, Glas und lange verschollenen Piratenschätzen.

Es gibt dieses Reich tatsächlich. Während die Legenden dieses schön und exotisch klingen lassen, ist die Realität viel finsterer. Die "säulengetragenen Städte" sind Sklavengefängnisse, die gebaut wurden, um Landbewohner oberhalb der Wellen am Leben zu erhalten, bis sie für Opfer benötigt werden. Diejenigen, die da oben leben, sind verzweifelte, in den Wahnsinn getriebene Kreaturen, die jeden Tag in die dunklen Wasser hinabblicken - sich dessen bewusst, dass ihre Zeit bald kommen wird. Von Fischabfällen dahin vegetierend, die ihnen von ihren Wärtern vorgeworfen werden, schlagen sie sich durch eine jämmerliche Existenz, während sie stets nach einem Segel am Horizont Ausschau halten - betend, bittend und nach jemandem schreiend, der sie retten solle, bevor die Krait zurückkehren.

Dunkle Schatten gleiten durch das Wasser, Schatten innerhalb der Schatten der Wellen. Passt auf Eure Kinder auf, die zu Nahe am Wasser wandern. Passt auf Euch selber auf. Zu viele sind in diesen Gewässern verschwunden und keiner ist jemals aus den Tiefen zurückgekehrt. - Jarl Foxcoat, Nornskalde

Die Krait sind intelligente schlangenartige Wesen mit langen Schwänzen, mit denen sie sich rasch im Wasser fortbewegen können, wobei Rumpf und Arme eher menschengleich sind - wenngleich die Proportionen abweichen, sie Hörner besitzen und echsengleiche Köpfe. Sie sind unglaublich bösartige Kreaturen und sind komplett desinteressiert am Wohlergehen von anderen. In Todessituationen ändern sie ihre Gestalt in einer religiösen Raserei und sind in dieser Form noch schwerer zu vernichten.

Da sie sich über und unter Wasser gleich wohl fühlen, sahen sich die Krait nie von einer landbewohnenden Rasse in Tyria bedroht. Vielleicht haben sie sich deshalb nie bemüht, in Verbindung mit anderen Rassen zu treten. Sie brauchen nichts, was ihnen die Landbewohner geben könnten, außer vielleicht Sklaven für ihren Nutzen und als Opfer für ihre Rituale. Allerdings können sich die Krait diese selber besorgen und zwar mit rücksichtsloser Effektivität.

Selbst die amphibienartigen Hylek sind ihnen in einem Unterwasserkampf unterlegen. Kein Hylekstamm konnte bis jetzt eine schlagkräftige Truppe gegen die Krait aufstellen. Die Quaker ängstigen sich vor ihnen und erzählen Geschichten von ihren monströsen Kirchen unter dem Meer. Die Krait wurden noch nie geschlagen und halten sich selber für unbesiegbar. Sie glauben, dass sie gesegnet seien und über den anderen stünden: die hervorragendste Spezies der Welt.


Religion

Die Kraitgesellschaft ist dunkel und fanatisch. Von den Oratuss, ihrer Priesterschaft, angeführt folgen die Krait einer altertümlichen Lehre, die ihnen von ihren Propheten aus den Meerestiefen weitergereicht wurde, wobei sie stets deren Rückkehr voraussagen. Die Kraitreligion begründet sich auf riesigen Obelisken, die aus einzigartigem dunklen Gestein bestehen, der selten und ausschließlich auf den Meeresböden Tyrias gefunden werden kann. Die Krait glauben, dass jeder dieser Obelisken am Ort der Auferstehung eines Propheten und dessen Auffahrung in eine mystische Welt errichtet worden ist, eine jenseitige Welt, wo diese namenlosen Propheten eine riesige Armee errichten, die alle anderen Völker ausradieren kann. Eines Tages werden sie zurückkehren und die Oberfläche von Tyria durch die riesige See verschlingen lassen. Die Krait opfern Sklaven, um den Propheten ihre Reverenz zu erweisen und damit diese über Diener in ihrer mystischen "anderen Welt" verfügen.

ie Krait haben zu keiner Zeit eine Schriftsprache entwickelt. Sie haben ein hervorragendes Gedächtnis und ihre religiösen Texte werden nach Art der Veden durch die Priesterschaft überliefert. Diese Texte sind ausladend und schwierig zu behalten. Wenn man ein Kraitoratuss werden möchte, bedeutet das lebenslanges Lernen und allumfassende Aufopferung. Was die Kraitbevölkerung auch nicht weiß, ist, dass die Priester ihre Macht sicherstellen, indem sie behutsam die Worte ihrer umfangreichen Texte ändern, so dass die jeweils gewünschte Interpretation irgendwo im Kanon vorhanden ist.

Die Landhistoriker und -schüler gehen davon aus, dass die Obelisken auf dem Meeresgrund nicht mystisch sind, sondern antike Monumente von religiösen Gestalten und Führern der Krait darstellen. Da die Krait sich ihre Legenden nur merken, ging einiges an Informationen über die Jahrhunderte verloren. Die Krait haben die eigentliche Bestimmung der Obelisken vergessen und stattdessen eine mystische Verehrung für diese und ihre Repräsentanten ins Leben gerufen. Natürlich sind die Oblisken sehr glatt und haben keine Symbole auf ihnen, so dass sie ihre Geschichte nicht selber erzählen können. Die Kraitoratuss interpretieren deren Bedeutung für ihr Volk und wegen des Fanatismus der Priester und Priesterinnen wurde die Geschichte der Erschaffung und Bedeutung der Obelisken für religiöse Zwecke umgedeutet.

Genauso wie die Obelisken sind die Krait standhaft und unbeweglich in ihren Überzeugungen. Ihre Legenden besagen, dass alle Völker, die oberhalb der Wasseroberfläche leben, aus dem Meer von den Propheten vertrieben worden sind und ihnen die Rückkehr untersagt wurde. Obwohl diese Legenden für die anderen Völkern offenkundig falsch sind, weigern sich die Krait, auf die "Häresien" der anderen Völker zu hören. Diese zu vernichten scheint ein viel effektiverer Weg zu sein, um sicherzustellen, dass die Kraitreligion nicht diffamiert wird.


Die Tiefen

Kraitbauten erstrecken sich von den Tiefen des Ozeans bis an die Wasseroberfläche. Die Unterwasserkonstruktionen sind ausgearbeitet, gebaut um Korallenriffe und natürliche Höhlen einzuschließen. Die hohen Säulen, die die Sklavenkerker markieren, werden oft aus Schiffswracks erbaut oder anderen gestohlenen Materialien, die auf Landstreifzügen erbeutet werden. Die Krait leben in den palastartigen Gründen unten, verehren die Obelisken und genießen die Früchte ihrer Beutezüge. Menschen und andere Sklaven, die Luft atmen, werden in kleinen Kammern auf der Spitze der Säulen zusammengepfercht, bis es an der Zeit ist, dass sie verspeist oder geopfert werden. Den Sklaven werden kleine Feuer erlaubt, über denen sie ihre Fischrationen kochen können. Manchmal wird das Licht ihrer Flammen über Meilen gesehen, so dass Schiffe gewarnt sind, die sich zu nahe an die Kraitgewässer heranwagen.

Gesellschaft und Lebensraum

Seid vorsichtig, Jungvolk. Seid schnell. Aber vor allem: seid grausam. Lasst die Legenden von unseren Taten sie genauso erzittern wie der Schmerz. - Nymfassa, Kraithypnoss

Die Krait sind angriffslustig, bösartig und intelligent. Sie legen Eier und hüten ihre Jungen. Sowohl den männlichen als auch den weiblichen Krait wird eine Erziehung sowie ein Kampftraining vermittelt und beide Geschlechter üben alle gesellschaftlichen Funktionen aus. Krait können außerhalb des Wassers überleben, aber sie bevorzugen es, ihre Städte und Siedlungen unterhalb der Wellen anzulegen. Ihre Städte werden oft um einen oder mehrere der Obelisken gebaut und umfassen häufig Unterwasseraufzuchtstationen, Galdiatorenarenen und lange Linien von glühenden Straßenmarkierungen. Diese weißglühenden Pfade sind sogar für die sichtbar, die in einiger Distanz darüber schwimmen. Die Krait sind eifrige Mathematiker, die ständig Rechnungen und die Numerologie genauso wie Magie nutzen, um berechnen zu können, wann ihre Propheten zurückkehren.

Krait sind sehr bewegliche und ausgezeichnete Schwimmer. Sie haben drei Lebensstadien: larvenartig, heranwachsend und erwachsen. Kraitlarven sind schwach und zerbrechlich. Sie werden in bewachten Aufzuchtstationen gehalten, bis sie das Schwimmen beherrschen und die rudimentären Überlebensfähigkeiten. Die Heranwachsenden dienen als Erkunder. Erwachsene Krait zeigen die die Stärke und den Einsatz, für den ihre Rasse berühmt ist. Jeder Krait würde für den Glauben und das Überleben der Rasse sein eigenes Leben hingeben.


Hinter den Kulissen

Die Krait wurden im ersten Guild Wars Spiel vorgestellt und wir wollten, dass ihre Geschichte im zweiten Teil weitererzählt wird. Wir wussten sehr wenig von ihrer Kultur und Gesellschaft, aber als wir das Spiel in neue Unterwasserregionen hinein entwickelten, war es aufregend, neue Tiefen (Achtung -Wortspiel!) einer bereits existierenden Rasse hinzufügen zu können.

Die Krait waren schon immer eine böse Rasse ohne Reue. Während wir uns oft bemühen, den Geschichten zwei Gesichter zu geben und zu zeigen, dass sogar die bösen Rassen, Kulturen und Charaktere gute Gründe für ihre Handlungsweisen haben, wurden die Krait stringent als "böse Buben" konzipiert. Wir entwickelten ihren Fokus auf der Religion sehr vorsichtig, wohl wissend, dass das Wort "Prophet" moderne religiöse Bezüge herstellen könnte. Wir möchten festhalten, dass wir den Kraitfanatismus auf keinen Fall zu irgendeinem real existierenden Glauben in Vergleich stellen wollen. Die Propheten der Krait sind falsche religiöse Gestalten, die von einer herrschenden Priesterkaste geschaffen wurden, um ihre Kontrolle aufrecht zu erhalten. Kein Teil der Kraitkultur oder -religion basiert auf einer vergleichbaren Parallele in der echten Welt oder beabsichtigt, dies zu tun.


Schatten in den Wassern - die Krait

Jahrhundertelang wurden Geschichten über von Säulen getragenen Städten erzählt, die sich über dem Wasser weit draußen auf dem Meer erheben. Turmspitzen ragen aus den Wellen, ohne dass man ein Land oder einen Horizont wahrnimmt und ihre Fundamente reichen bis in die Tiefen des Ozeans, wo kein Lebewesen, das über die Luft atmet, überleben könnte. Verlorene Segler leben hier, deren Schiffe im Sturm zerschellt sind. Glitzernde Brüstungen erheben sich, geformt aus Holz, Glas und lange verschollenen Piratenschätzen.

Es gibt dieses Reich tatsächlich. Während die Legenden dieses schön und exotisch klingen lassen, ist die Realität viel finsterer. Die "säulengetragenen Städte" sind Sklavengefängnisse, die gebaut wurden, um Landbewohner oberhalb der Wellen am Leben zu erhalten, bis sie für Opfer benötigt werden. Diejenigen, die da oben leben, sind verzweifelte, in den Wahnsinn getriebene Kreaturen, die jeden Tag in die dunklen Wasser hinabblicken - sich dessen bewusst, dass ihre Zeit bald kommen wird. Von Fischabfällen dahin vegetierend, die ihnen von ihren Wärtern vorgeworfen werden, schlagen sie sich durch eine jämmerliche Existenz, während sie stets nach einem Segel am Horizont Ausschau halten - betend, bittend und nach jemandem schreiend, der sie retten solle, bevor die Krait zurückkehren.

Dunkle Schatten gleiten durch das Wasser, Schatten innerhalb der Schatten der Wellen. Passt auf Eure Kinder auf, die zu Nahe am Wasser wandern. Passt auf Euch selber auf. Zu viele sind in diesen Gewässern verschwunden und keiner ist jemals aus den Tiefen zurückgekehrt. - Jarl Foxcoat, Nornskalde

Die Krait sind intelligente schlangenartige Wesen mit langen Schwänzen, mit denen sie sich rasch im Wasser fortbewegen können, wobei Rumpf und Arme eher menschengleich sind - wenngleich die Proportionen abweichen, sie Hörner besitzen und echsengleiche Köpfe. Sie sind unglaublich bösartige Kreaturen und sind komplett desinteressiert am Wohlergehen von anderen. In Todessituationen ändern sie ihre Gestalt in einer religiösen Raserei und sind in dieser Form noch schwerer zu vernichten.

Da sie sich über und unter Wasser gleich wohl fühlen, sahen sich die Krait nie von einer landbewohnenden Rasse in Tyria bedroht. Vielleicht haben sie sich deshalb nie bemüht, in Verbindung mit anderen Rassen zu treten. Sie brauchen nichts, was ihnen die Landbewohner geben könnten, außer vielleicht Sklaven für ihren Nutzen und als Opfer für ihre Rituale. Allerdings können sich die Krait diese selber besorgen und zwar mit rücksichtsloser Effektivität.

Selbst die amphibienartigen Hylek sind ihnen in einem Unterwasserkampf unterlegen. Kein Hylekstamm konnte bis jetzt eine schlagkräftige Truppe gegen die Krait aufstellen. Die Quaker ängstigen sich vor ihnen und erzählen Geschichten von ihren monströsen Kirchen unter dem Meer. Die Krait wurden noch nie geschlagen und halten sich selber für unbesiegbar. Sie glauben, dass sie gesegnet seien und über den anderen stünden: die hervorragendste Spezies der Welt.


Religion

Die Kraitgesellschaft ist dunkel und fanatisch. Von den Oratuss, ihrer Priesterschaft, angeführt folgen die Krait einer altertümlichen Lehre, die ihnen von ihren Propheten aus den Meerestiefen weitergereicht wurde, wobei sie stets deren Rückkehr voraussagen. Die Kraitreligion begründet sich auf riesigen Obelisken, die aus einzigartigem dunklen Gestein bestehen, der selten und ausschließlich auf den Meeresböden Tyrias gefunden werden kann. Die Krait glauben, dass jeder dieser Obelisken am Ort der Auferstehung eines Propheten und dessen Auffahrung in eine mystische Welt errichtet worden ist, eine jenseitige Welt, wo diese namenlosen Propheten eine riesige Armee errichten, die alle anderen Völker ausradieren kann. Eines Tages werden sie zurückkehren und die Oberfläche von Tyria durch die riesige See verschlingen lassen. Die Krait opfern Sklaven, um den Propheten ihre Reverenz zu erweisen und damit diese über Diener in ihrer mystischen "anderen Welt" verfügen.

Die Krait haben zu keiner Zeit eine Schriftsprache entwickelt. Sie haben ein hervorragendes Gedächtnis und ihre religiösen Texte werden nach Art der Veden durch die Priesterschaft überliefert. Diese Texte sind ausladend und schwierig zu behalten. Wenn man ein Kraitoratuss werden möchte, bedeutet das lebenslanges Lernen und allumfassende Aufopferung. Was die Kraitbevölkerung auch nicht weiß, ist, dass die Priester ihre Macht sicherstellen, indem sie behutsam die Worte ihrer umfangreichen Texte ändern, so dass die jeweils gewünschte Interpretation irgendwo im Kanon vorhanden ist.

Die Landhistoriker und -schüler gehen davon aus, dass die Obelisken auf dem Meeresgrund nicht mystisch sind, sondern antike Monumente von religiösen Gestalten und Führern der Krait darstellen. Da die Krait sich ihre Legenden nur merken, ging einiges an Informationen über die Jahrhunderte verloren. Die Krait haben die eigentliche Bestimmung der Obelisken vergessen und stattdessen eine mystische Verehrung für diese und ihre Repräsentanten ins Leben gerufen. Natürlich sind die Oblisken sehr glatt und haben keine Symbole auf ihnen, so dass sie ihre Geschichte nicht selber erzählen können. Die Kraitoratuss interpretieren deren Bedeutung für ihr Volk und wegen des Fanatismus der Priester und Priesterinnen wurde die Geschichte der Erschaffung und Bedeutung der Obelisken für religiöse Zwecke umgedeutet.

Genauso wie die Obelisken sind die Krait standhaft und unbeweglich in ihren Überzeugungen. Ihre Legenden besagen, dass alle Völker, die oberhalb der Wasseroberfläche leben, aus dem Meer von den Propheten vertrieben worden sind und ihnen die Rückkehr untersagt wurde. Obwohl diese Legenden für die anderen Völkern offenkundig falsch sind, weigern sich die Krait, auf die "Häresien" der anderen Völker zu hören. Diese zu vernichten scheint ein viel effektiverer Weg zu sein, um sicherzustellen, dass die Kraitreligion nicht diffamiert wird.

Die Tiefen

Kraitbauten erstrecken sich von den Tiefen des Ozeans bis an die Wasseroberfläche. Die Unterwasserkonstruktionen sind ausgearbeitet, gebaut um Korallenriffe und natürliche Höhlen einzuschließen. Die hohen Säulen, die die Sklavenkerker markieren, werden oft aus Schiffswracks erbaut oder anderen gestohlenen Materialien, die auf Landstreifzügen erbeutet werden. Die Krait leben in den palastartigen Gründen unten, verehren die Obelisken und genießen die Früchte ihrer Beutezüge. Menschen und andere Sklaven, die Luft atmen, werden in kleinen Kammern auf der Spitze der Säulen zusammengepfercht, bis es an der Zeit ist, dass sie verspeist oder geopfert werden. Den Sklaven werden kleine Feuer erlaubt, über denen sie ihre Fischrationen kochen können. Manchmal wird das Licht ihrer Flammen über Meilen gesehen, so dass Schiffe gewarnt sind, die sich zu nahe an die Kraitgewässer heranwagen.


Gesellschaft und Lebensraum

Seid vorsichtig, Jungvolk. Seid schnell. Aber vor allem: seid grausam. Lasst die Legenden von unseren Taten sie genauso erzittern wie der Schmerz. - Nymfassa, Kraithypnoss

Die Krait sind angriffslustig, bösartig und intelligent. Sie legen Eier und hüten ihre Jungen. Sowohl den männlichen als auch den weiblichen Krait wird eine Erziehung sowie ein Kampftraining vermittelt und beide Geschlechter üben alle gesellschaftlichen Funktionen aus. Krait können außerhalb des Wassers überleben, aber sie bevorzugen es, ihre Städte und Siedlungen unterhalb der Wellen anzulegen. Ihre Städte werden oft um einen oder mehrere der Obelisken gebaut und umfassen häufig Unterwasseraufzuchtstationen, Galdiatorenarenen und lange Linien von glühenden Straßenmarkierungen. Diese weißglühenden Pfade sind sogar für die sichtbar, die in einiger Distanz darüber schwimmen. Die Krait sind eifrige Mathematiker, die ständig Rechnungen und die Numerologie genauso wie Magie nutzen, um berechnen zu können, wann ihre Propheten zurückkehren.

Krait sind sehr bewegliche und ausgezeichnete Schwimmer. Sie haben drei Lebensstadien: larvenartig, heranwachsend und erwachsen. Kraitlarven sind schwach und zerbrechlich. Sie werden in bewachten Aufzuchtstationen gehalten, bis sie das Schwimmen beherrschen und die rudimentären Überlebensfähigkeiten. Die Heranwachsenden dienen als Erkunder. Erwachsene Krait zeigen die die Stärke und den Einsatz, für den ihre Rasse berühmt ist. Jeder Krait würde für den Glauben und das Überleben der Rasse sein eigenes Leben hingeben.


Hinter den Kulissen

Die Krait wurden im ersten Guild Wars Spiel vorgestellt und wir wollten, dass ihre Geschichte im zweiten Teil weitererzählt wird. Wir wussten sehr wenig von ihrer Kultur und Gesellschaft, aber als wir das Spiel in neue Unterwasserregionen hinein entwickelten, war es aufregend, neue Tiefen (Achtung -Wortspiel!) einer bereits existierenden Rasse hinzufügen zu können.

Die Krait waren schon immer eine böse Rasse ohne Reue. Während wir uns oft bemühen, den Geschichten zwei Gesichter zu geben und zu zeigen, dass sogar die bösen Rassen, Kulturen und Charaktere gute Gründe für ihre Handlungsweisen haben, wurden die Krait stringent als "böse Buben" konzipiert. Wir entwickelten ihren Fokus auf der Religion sehr vorsichtig, wohl wissend, dass das Wort "Prophet" moderne religiöse Bezüge herstellen könnte. Wir möchten festhalten, dass wir den Kraitfanatismus auf keinen Fall zu irgendeinem real existierenden Glauben in Vergleich stellen wollen. Die Propheten der Krait sind falsche religiöse Gestalten, die von einer herrschenden Priesterkaste geschaffen wurden, um ihre Kontrolle aufrecht zu erhalten. Kein Teil der Kraitkultur oder -religion basiert auf einer vergleichbaren Parallele in der echten Welt oder beabsichtigt, dies zu tun.

Die mysteriösen Oblisken, die die Krait verehren, wurden ursprünglich aus undefinierten Teilen in der Concept Art entwickelt - dunkle, schlichte Steinpfeiler, die ungewöhnlich aussehen und sich von übrigen Unterwasserregionen abheben. Sie sprangen dem Design Team ins Auge und wir konnten uns gut vorstellen, wie ein Volk glaubte, dass es sich um heilige Relikte handelte. Die GW2 Kunst für die Rasse ist ebenfalls erstaunlich, sehr geschmeidig in der Bewegung und furchteinflößend im Design. Wir wollten bereits bestehende Stilarten der Krait (der Hypnoss) beibehalten und neue dazufügen. Indem wir die Geschichte in ihre Unterwasserstädte ausdehnten, hatten wir einen perfekten Grund, um neue Kraittypen einzuführen, die im ersten Guild Wars nicht zu sehen waren.

Rechtschreibfehler sind gewollt - nicht zufällig!
*07*

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