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Samstag, 31. März 2012, 22:04

Mike O'Brien: Mikrotransaktionen - Teil 2

Viel Wirbel gab es in letzter Zeit um Mikrotransaktionen, Edelsteine und Ingame-Shop, ein wahrer Aufruhr ging durch die Guild Wars Community, der sich in unzähligen Spekulationen, Verdächtigungen, Drohungen der Entsagung von Guild Wars und anderen Verzweiflungstaten äußerte. Daher sah sich ArenaNet-Chef Mike O'Brien nochmals genötigt, seine Sicht der Dinge zu dem Thema gegenüber PCGamer.com darzulegen und um Verständnis für die Entscheidung zu bitten.

Er betont, dass die Entwicklung von MMOs sehr aufwändig und teuer ist, so dass es sich einbürgerte, dass die meisten Spielehersteller monatliche Gebühren verlangten.

Ich werde ehrlich zu euch sein - ich denke, ganz einfach weil MMOs heute so teuer und risikoreich in der Entwicklung sind. [2005] sagten wir uns noch, 'Schaut nur, es gibt ein echtes Problem mit den MMOs von heute, und das ist einfach die Tatsache, dass man nur eines davon spielen kann'. Man schloss ein Abonnement ab und musste dann regelmäßig per Kreditkarte Gebühren bezahlen, und man wollte das sicherlich nicht gleichzeitig für mehrere verschiedene MMOs machen.

Da viele Spieler aber mehrere Spiele gleichzeitig spielen möchten, werden diese unwillkürlich gezwungen, sich aus Kostengründen auf eines zu beschränken. Dagegen war Guild Wars stets gebührenfrei geblieben, wodurch die Firma auch ein hohes Risiko auf sich genommen hatte:

Mit Guild Wars haben wir ein großes Risiko auf uns genommen. Wir waren ein junges Unternehmen und sagten uns, dass wir einmal ein komplett anderes Geschäftsmodell für ein MMO ausprobieren wollten. Wir haben das Konzept dann in dieser Umgebung ausgearbeitet und ich denke, dass es für uns wirklich gut war, dass die ganzen anderen Anbieter beim Abo-Modell geblieben sind, und uns dieses neue Gebiet fünf Jahre lang gänzlich überlassen haben.

In letzter Zeit rückten allerdings viele Hersteller vom Abo-Modell ab und wandten sich einem Shop-System mit Mikrotransaktionen zu, um den finanziellen Aufwand stemmen zu können. Als ArenaNet sich für dieses Modell (in einer abgeschwächten Version) entschieden hatte, war allen klar, dass dieses bei den Fans auf Skepsis stoßen würde.

Die Reaktion, die wir von der Welt erwarte, ist Skepsis. Und das sollte auch so sein, weil es da draußen jede Menge Spiele gibt, die wirklich heikle Dinge mit ihren Mikrotransaktionen anstellen. Wir halten uns aber selbst an unsere hohen Standards, und während wir die Dinge testen, haben wir auch diese Sachen unseren Core-Beta-Testern vorgesetzt, und ihnen gesagt: 'Halten Sie uns dazu an, unsere hohen Standards einzuhalten.'

Allerdings ist er davon überzeugt, dass diese Variante die Community eher noch zusammenschweißen wird, da so Gelegenheits- und Vielspieler gleichermaßen eine Chance bekämen, auf gleichem Niveau miteinander zu interagieren. Dass ArenaNet sich aber durchaus das Wohlwollen der Fans erhalten möchte, dessen ist sich Mike O'Brien bewusst:

Wir verwetten unsere gesamte Firma auf Guild Wars 2, deshalb müssen wir eine Beziehung zu unseren Fans haben, in der wir ihnen Inhalte geben, die für sie einen Wert haben. Wenn die Leute das schätzen, was wir machen, dann werden sie auch für die Arbeit bezahlen, die wir geleistet haben.

(Übersetzte Zitate in Kursiv von Onlinewelten.com)
Rechtschreibfehler sind gewollt - nicht zufällig!
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